Schuhtipps - Spitaler Schuhe

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Worauf man beim Schuhkauf achten sollte:

Unsere Füße tragen uns durchs Leben und sollten deshalb solange wie möglich gesund und fit er-
halten werden. Schuhe unterstützen und schützen unsere Füße.  Allerdings müssen sie passen,
denn zu kurze oder zu enge/weite Schuhe schädigen auf Dauer die Füße. Doch Fußschäden bleiben
nicht allein, denn Folgeschäden betreffen den ganzen Bewegungsapparat.

Absatzhöhen wechseln

Füße sind von Natur aus an die Voraussetzungen von Naturböden angepasst. Unsere „Kulturböden“
sind dagegen platt und hart. Deshalb ist es empfehlenswert, Schuhe mit flachen und mittleren
Absatzhöhen im Wechsel zu tragen. Hohe Absätze sollten stundenweise eine Ausnahme sein.

Schuhe täglich wechseln

Eine schuhbestimmende Eigenschaft unserer Füße ist die Transpiration.  Füße schwitzen,  je mehr
Bewegung,  desto stärker. Leder hat die Eigenschaft, Fußfeuchtigkeit zu speichern und nach außen
abzugeben.  Dazu benötigt Leder aber nach einem Tag „tragen“ eine  Pause von 24 Stunden, um die
gespeicherte Feuchtigkeit ganz abzugeben.  Ansonsten werden auch Lederschuhe zu „Feucht-
kammern“, in denen Pilze gut gedeihen und Kälte schneller Einzug hält.

Material und Verarbeitung

Von Schuhen erwarten wir, dass sie uns die Füße im dynamischen Dienst  (z.B.  gehen, laufen, tanzen)
vor Nässe, Kälte und Verletzung schützen.  Die größte „mechanische“  Schädigung geht – unabhängig
von Material und Verarbeitung – von Schuhen aus, die entweder zu kurz, zu spitz oder zu weit sind,
denn sie stauchen den Vorfuß in jeder nach vorne gerichteten Bewegung. Die Folgen sind Vorfuß-
schäden, die sich ausweiten bis hin zur Schädigung des gesamten Bewegungsapparates, vor allem
Knie und Hüften.

Leder ist kein gleichmäßiges, einheitliches Produkt. Selbst bei gleichem Leder treten häufig große
Qualitätsunterschiede auf. Sie sind darauf zurückzuführen, dass die tierische Haut ein auf natürliche
Weise gewachsenes Material ist.

Ein Qualitätsschuh wird aus bis zu 250 Teilen hergestellt. Dazu sind ca. 140 Arbeitsgänge nötig.
Das verarbeitete Material ist ein Naturprodukt mit nicht immer gleichen Dicken und kleinen, oft
zufällig verstreuten „Fehlern“.

Schuhe, die Füße nicht mit atmungsaktiven Materialien umschließen  (Kunstleder, Gummi)  sind nur
stundenweise zu tragen.  Für Regen und /oder Schneematsch haben sich Schuhe / Stiefel  mit Gore-
tex, Sympatex und ähnlichen Membranen als Zwischenfutter bewährt. Diese Membranen lassen
Wasserdampf nach außen, versperren aber über längere Zeit Feuchtigkeit von außen den Weg.
Auch Lederschuhe können damit ausgestattet sein.
 
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